FDM
FDM (Fused Deposition Modeling) ist ein 3D-Druckverfahren, bei dem ein Modell durch das Extrudieren und Schicht-für-Schicht-Auftragen von geschmolzenem Material aufgebaut wird. Es ist synonym mit FFF (Fused Filament Fabrication).
Beim FDM-Verfahren wird Kunststoff- oder Metall-Polymer-Filament bei hoher Temperatur geschmolzen und durch eine Düse auf eine Druckoberfläche extrudiert. Das extrudierte Material verfestigt sich sofort beim Abkühlen und bildet so Schicht für Schicht das 3D-Objekt. Vor dem Druck wird das 3D-Modell in Schichten („slices“) zerlegt, um Bewegungsanweisungen für das Drucksystem zu erstellen.
In der Praxis
FDM ist eine der gängigsten Methoden des 3D-Drucks und wird oft auch als FFF (Fused Filament Fabrication) bezeichnet, da FDM ein markenrechtlich geschützter Begriff eines einzelnen Herstellers ist. Für den Druck werden 3D-Modelle benötigt, die entweder selbst entworfen, gescannt oder heruntergeladen werden können. Diese Modelle müssen anschließend mit einer Slicer-Software in einzelne Schichten zerlegt werden, um die Druckanweisungen zu generieren.
Basierend auf 7 geprüften Wissenseinträgen